Resümees

     Isabel Barth

„Der Freiwilligendienst auf Muisne war definitiv eine der intensivsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe sehr viel über mich selbst gelernt sowie über andere Lebensweisen erfahren. Der Aufenthalt auf Muisne hat mir viele Illusionen genommen und das Wort „Entwicklungsland“ hat für mich eine ganz andere, viel realere Bedeutung bekommen. Ich habe neben vielen schwierigen Situationen, mit denen ich umzugehen lernen musste, auch sehr viele glückliche Momente erlebt. Das Gefühl, über sämtliche kulturelle und mentale Grenzen hinweg eine Freundschaft aufzubauen ist unglaublich bereichernd. Mindestens genauso bezeichnend wie das, was ich über ein fremdes Land, eine fremde Kultur gelernt habe, ist das, was ich über mein eigenes Land, meine eigene Kultur gelernt habe. Ich habe meine Sichtweise auf Deutschland und Europa sehr verändert. Meine Motivation, mich weiterhin zu engagieren, ist groß. Ich gehe jedoch jetzt mit viel realistischeren Vorstellungen an ein solches Projekt heran. Auch wenn ich schon am Anfang nicht erwartet habe, die Welt zu verbessern, verstehe ich jetzt erst wirklich, wie internationale Zusammenarbeit funktionieren muss, um erfolgreich zu sein. Oft habe ich mich Sinnlos in meiner Tätigkeit gefühlt, aber ich habe begriffen, dass man nur das geben kann, was auch angenommen wird. Ebenso, dass man nur das abgeben darf, zudem man bereit ist.“

     Katrin Reutter

„In dem halben Jahr gab es schöne und weniger schöne Momente. Auch habe ich unglaublich viele Erfahrungen gemacht durch die ich gewachsen bin und Menschen kennengelernt, die zu guten Freunden geworden sind. Ich bereue keinen Moment, nach Ecuador gegangen zu sein und bin froh über alles, was ich dort erleben durfte.“

PersonDavid Schoo

„Die Zeit auf Muisne hat mir sehr gut gefallen. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, und viel gelernt. Ich hoffe ich konnte den Menschen dort helfen, meine hohen Erwartungen viel und nachhaltig was zu verändern wurden aber leider enttäuscht, frustrierend war vor allem das Scheitern einiger Projekte und Ideen.“

PersonLea Jilke

„Insgesamt bin ich sehr froh, bei euch mitgemacht zu haben und dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt nur 3 Monate hinzugehen. Ich bin/war sehr zufrieden mit der Vorbereitung und der Betreuung vor und während des Aufenthaltes. Es macht viel aus, dass ihr selbst vor Ort wart und Tipps zu Land und Leuten geben könnt, deshalb ist es super, dass ihr regelmäßig hinfliegt so wie Eva es jetzt gemacht hat.“

     Laura Juds

„Einige schöne Erfahrungen wie das Früchte-Verteilen am Weltkindertag, das Tanzen mit den Kindern in der Schule, die Ausflüge mit den Schülern an den Strand, die lustigen Feste mit den Lehrern, das schöne Programm am Mutter- und Kindertag, der Unterricht fürs Armbänder-Selberknüpfen mit den Schülern, das gemeinsame Anmalen der Wände des neuen Gebäudes die Einblicke in ecuadorianische Lebens- und Arbeitsweisen, die neuen Inspirationen durch die Menschen auf Muisne, die herzliche Zusammenarbeit mit der Direktorin Simona, die wunderschönen Kurzreisen um Landschaft und Leute kennenzulernen (ein so tolles Land!!!!), das Zusammenleben mit einem alten ecuadorianischen Ehepaar, der lange Palmen-Sandstrand auf Muisne, das Selbstständigsein und eigenständige Wohnen und vieles, vieles mehr bringen mich dazu, zu sagen:

Ich bereue meine Entscheidung nicht, meinen Freiwilligendienst mit Nueva Sonrisa auf Muisne in Ecuador gemacht zu haben und denke gerne an die Zeit zurück!!“

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